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80 Jahre Knabenschola Neuhausen auf den Fildern

Aktive Sänger und knapp 60 Ehemalige feierten den Schola-Tag am 6. Oktober 2013

Die Teilnehmer am ScholatagEine große Tradition in der Gemeinde Neuhausen hat die Knabenschola St.Peter und Paul. Sie wurde 1933 auf Anregung des Beuroner Paters Notker Langenstein  von Kaplan Johannes Herschlein gegründet und ist heute das älteste Mitglied im Verband der „PUERI CANTORES“ in der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Seit nunmehr 80 Jahren erfreut die Knabenschola Neuhausen mit ihren lateinischen und deutschen Choralgesängen die Gottesdienstgemeinde.

Groß war die Knabenschola noch nie, da die Idealbesetzung einer Choralschola um die 10-15 Sänger ist. Gegenwärtig wird es aber immer schwieriger, selbst diese Besetzung aufrecht zu erhalten, da sich immer weniger Jungs für den Gesang interessieren und immer weniger Kinder und Familien Bezug zu Gottesdienst und Liturgie haben.

Zurzeit zählt unsere Knabenschola nur 7 Sänger und stets lauert auch noch der Stimmbruch.

Dennoch: am Sonntag, 6. Oktober um 10.30h fand ein Festlicher Gottesdienst statt. Dieser wurde mitgestaltet  durch eine Ehemaligenschola, zu der sich 20 Männer verschiedener Schola-Generationen angemeldet hatten. Drei unerwartet intensive Probenabende gingen dem Gottesdienst voraus, denn es erklang der anspruchsvolle Introitus „Involuntate tua…In deinen Willen ist das ganze All gelegt“. In einer gemischten Besetzung von aktiver Knabenschola und Ehemaligen  erklangen die Missa de Angelis und das Credo III im Wechsel mit den zahlreich erschienenen Gottesdienstbesuchern.

Pfarrer Alfred Kirsch, Ministranten und Kreuzträger holten die Jubiläumsschola zu Beginn am Hauptportal zum großen Einzug ab, was für alle Beteiligten ein besonderer Moment war. An der Walcker-Orgel spielte Peter Lauterbach, einst selbst Scholaknabe und heute Kirchenmusiker in Stuttgart.

Pfarrer Kirsch hob in seiner Predigt die große weltumspannende Bedeutung des Choralgesangs als allgemeines, verbindendes Gut unserer Kirche hervor und dankte der Knabenschola und ihrem Leiter Markus Grohmann für den wertvollen Dienst, der für Neuhausen, aber auch für die Diözese etwas Einzigartiges darstelle. Auch er wünsche sich, dass es gelingt, die große Scholatradition zu erhalten und hielt die Gottesdienstgemeinde an, ihre Kinder zum Gesang zu animieren.

Nach dem Gottesdienst trafen sich rund 60 Ehemalige und die aktive Knabenschola mit Eltern und Geschwistern im Gemeindehaus zum Mittagessen. Nach dem Gruppenbild vor dem Oberen Schloss bot die Knabenschola einen Gesangsauftritt mit weltlichen „Lumpenliedern“. Dass der Saal mit lauter geschulten Sängern gefüllt war zeigte sich spätestens beim Stück „Marmor, Stein und Eisen bricht“ von Drafi Deutscher. Eine enorme Klangpracht als Alle einstimmten!

Nach Kaffee und Kuchen folgte eine Dia-Show verschiedener Rom-Reisen der Schola sowie eine Bildershow ganz alter Fotos verschiedener Schola-Epochen, zurückgehend bis 1934. In einer humorvollen, launigen Ansprache erzählte Peter Lauterbach aus dem Kapitel der Knabenschola als Sternsingerkinder. Vor allem hob er die teilweise einzigartigen, nur in Neuhausen gesungenen Sternsingerlieder hervor, worauf der ganze Saal spontan und wie aus einem Munde das alte Lied „Der Kaspar, Melchior, Balthasar…“ schmetterte – als läge keine Zeit zwischen dem letzten Sternsingen und Heute.

Abschließend wurde ein Dokumentationsfilm über Fronleichnam in Neuhausen 1963 gezeigt. Nach diversen Dankesworten ging ein erfüllter und dem Anlass angemessener Tag zu Ende.

Herzlicher Dank für das Gelingen der Veranstaltung gilt dem Vorsitzenden des Orgelförderkreises Dr. Helmut Eisele - seine aufwändige Ermittlung vieler ehemaliger  Scholamitglieder bzw. deren Adressen in Neuhausen und der Region ging allen weiteren Planungen voraus. Für Aufbau, Deko, Küchenhilfe und für Kuchenspenden gilt ein Dankeschön dem Team des Orgelförderkreises, Mitgliedern des  Chores St. Peter und Paul und den Scholafamilien.

Bleibt zu wünschen, dass der Knabenschola Neuhausen und dem Choralgsang in unserer Gemeinde eine gute Zukunft beschert sei.

 

Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann

Neuhausen auf den Fildern, am 25. Oktober 2013

Einladung zum Konzert “Stummfilm mit Orgel”  am Sonntag, den 20. Oktober 2013


Domorganist Johannes Mayr, Stuttgart
Wir laden Sie herzlich zu unserem nächsten Konzert im Rahmen der Konzertreihe „Neuhauser Orgel  Konzerte“ ein. Es wird am Sonntag, den 20. Oktober um 18:00 Uhr in der Pfarrkirche St. Petrus und Paulus in Neuhausen auf den Fildern stattfinden.

Zeigen werden wir den Stummfilm

„Die Passion der Jungfrau von Orléans” von Carl Theodor Dreyer, 1928 mit Orgelimprovisationen.

Ausführender:

Domorganist Johannes Mayr, Stuttgart

Konzertkarten bieten wir Ihnen zu 12,- € an, ermäßigt um 10,- €

Unsere Vorverkaufsstellen:

- Buchhandlung Bücher & Co. ;   Esslinger Straße 1,  73765 Neuhausen
- Schreibwaren Knoblauch Renzo Pawlicki Schreibwarenfachgeschäft Dahlienweg 7,  73765 Neuhausen
- Volksbank Filder eG, Schlossplatz 13,  73765 Neuhausen
oder an der Abendkasse
Über Ihren Konzertbesuch würden wir uns sehr freuen!

Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann, Neuhausen auf den Fildern, am 08. September 2013

Chor St. Peter und Paul - Großartiges Konzert mit Werken von Mozart
Werke aus allen Schaffensphasen

Von Elke Eberle

Kroenungsmesse-2013-Foto Elke EberleSchon der Auftakt war mehr als gelungen, das „Ave verum corpus natum“ (KV 618) ist Balsam für die Seele, eins der bekanntesten und am häufigsten gesungenen Werke von Mozart. Vom Chor St. Peter und Paul wurde das Werk in ausgewogenem, weichem und herrlichem Klang präsentiert. Das Konzert stand unter der Leitung von KMD Markus Grohmann, er hatte Werke Mozarts (1756 – 1791) aus verschiedenen Schaffensphasen ausgewählt. Höhepunkt war die Krönungsmesse, die der Chor wieder einmal in bewährter und hervorragender Weise begleitet von dem Orchester Sinfonietta Tübingen prägnant und präzise intonierte. Auch alle vier Solisten überzeugten: Constanze Seitz (Sopran), Adelheid Krohn-Grimberghe (Alt), Tobias Wall (Tenor) und Steffen Balbach (Bass).

Nicht nur Werke für Chor standen auf dem Programm, gemeinsam mit dem Orchester spielte der Organist Hans-Peter Merz die festliche Kirchensonate C-Dur (KV 329) mit großer Brillanz. Diese Sonate steht im zeitlichen Kontext der Krönungsmesse. Im seinem Todesjahr komponierte Mozart die Fantasie f-Moll (KV 608) für Orgel-Solo. Merz interpretierte sie auf der Walcker-Orgel mit fein herausgearbeiteten Nuancen. Erst 10 Jahre war Mozart alt, als das Scande coeli limina (KV 34) als Offertorium zum Fest des Heiligen Benedikt für vierstimmigen Chor, Solosopran und Orchester beim Besuch der Benediktinerabtei Seeon im Chiemgau entstand.
Zum Abschluss folgte dann die Krönungsmesse: Der Autograph verzeichnete auf der Missa in C (KV 317) das Datum 23. März 1779. Die so genannte Krönungsmesse wurde nicht für eine Krönung komponiert, sondern gilt selbst als Krönung von Mozarts Werk. Charakteristisch für dieses Werk ist die Wiederaufnahme verschiedener Themen, unter anderem im Gloria und Credo, aber auch die Klangeinfärbungen mancher Themen von Dur nach Moll. Dem Chor gelang gemeinsam mit dem Orchester und den Solisten ein Meisterstück. Mehr als 600 Besucher erlebten im Filderdom ein großartiges Konzert – und bedankten sich bei den Musikern und KMD Markus Grohmann mit lang anhaltendem Applaus.

(Mitteilungsblatt Neuhausen auf den Fildern 5. Juli 2013)

Bericht und Foto veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Autorin

Vielen Dank dem Orgelkiosk-Team!

Die Kinder beim SuessigkeitenstandAuch beim diesjährigen Gemeindefest im Kaplaneigarten sowohl an Fronleichnam als auch am Sonntag war der Orgelkiosk ein beliebter Ort für Begegnung und Gespräch bei einem kühlen Gläschen Sekt. Leider war das Wetter in diesem Jahr nicht ganz so schön wie in den sonstigen Jahren in den wir mit Sonne und Wärme verwöhnt wurden. Die Kinder machten reichlich Gebrauch vom ebenfalls schon traditionellen Süßigkeitenstand.

Allen Helferinnen und Helfern beim Aufbau, der Gestaltung und der Betreuung des Orgelkiosks unter der bewährten Federführung von Ulrich und Christine Bayer gilt herzlicher Dank! Herzlicher Dank an auch an Maria Theresia ihren Einsatz bei den Vorbereitungen und den Kindern aus unseren Reihen, die den Süßigkeitenstand betreut haben.

Dr. Helmut Thomas Eisele, Neuhausen auf den Fildern, den 11. Juni 2013

Orgelwanderung am 5.5.2013 

Orgeln auf Wanderschaft ?

Dass unsere beiden historischen Orgeln - jede auf ihre eigene Art — etwas Besonderes sind, war uns von jeher klar. Aber nun auch noch „wandern"?

Das letzte Mal waren unsere beiden Orgeln 2004/2005 außer Haus und das war nicht ganz billig. Aber das waren ja auch keine Wanderungen, sondern ausgedehnte und äußerst erfolgreiche Kur-Aufenthalte bei Firma Eule in Bautzen.

Hinterher waren beide Orgeln buchstäblich nicht mehr wieder zu erkennen. Diesmal fand sich am Sonntag, 5. Mai 2012 ein gut gelauntes und wissbegieriges Völkchen von ca. 60 Personen, Kinder, Jugendliche, Eltern, Großeltern, Onkel, Tanten und weiteren Interessenten zunächst in unserer katholischen Pfarrkirche St. Petrus und Paulus ein, um einiges Neue über unsere beiden und später über drei weitere Pfeifenorgeln in Neuhausen zu erfahren: wie sehen sie aus, wie klingen sie, wie spielt man sie, wie alt sind sie, wie funktionieren sie, wer hat sie gebaut, wer hält sie wie instand ... und, und, und ...

Eberhard-Friedrich-Walcker-Orgel von 1854.

Zuerst traf man sich bei der E.-F.-Walcker-Orgel von 1854 auf der Orgelempore. KMD Markus Grohmann demonstrierte anhand einiger Orgelpfeifen, wie man eine Pfeife zum klingen bringt, wie aus unterschiedlichem Material in unterschiedlichen Formen geschaffene Pfeifen unterschiedlich klingen, wie aus z. B. fast 2000 Pfeifen eine Orgel wird und wie die vielen Tausend Einzelteile - jeweils auf ihre Art - zum Entstehen der „Königin der Instrumente" beitragen.

Hieronymus-Spiegel-Orgel von 1762

Hinter dem Marienaltar vorne rechts in der Kirche erfuhren die Orgel-Wanderer bei der H. Spiegel-Orgel einiges über deren wechselvolle Geschichte und erlebten staunend wie diese kleine Orgel, die im Stehen (auch des Organisten) mit ihren gerade mal sechs Registern den gewaltigen Innenraum der Kirche mit ihrem einzigartigen Klang erfüllt, und dies auf Wunsch auch ohne Strom, einfach mittels der in der Orgel eingebauten originale Balganlage.

Die „Wanderung":

Von hier ging die Orgelfan-Gesellschaft auf die längste „Wanderung" der Veranstaltung von ca. 10 Minuten zur Liebfrauen-Kapelle am Rande des Friedhofes und lernte unsere einzige „Wanderorgel" kennen: eine Truhen-Orgel von der Firma Link aus Giengen an der Brenz, Baujahr 1986, 6 Register.

Diese transportable Klein-Orgel geht tatsächlich gelegentlich auf „Wanderschaft" in die Pfarrkirche wenn sie bei einem Konzert den Orgelpart bestreiten muss.

Aktuell ersetzt diese Orgel die historisch wertvolle H.-Spiegel-Orgel, die jetzt in der Pfarrkirche steht. Heute staunten die Zuhörer u.a. über die tiefen Töne, die dieser kleinen Orgel zu entlocken sind. Des Rätsels Lösung: viele Holzpfeifen sind Gedackt-Pfeifen, die oben mit einem Holzdeckel versehen sind. Dadurch erklingen die Pfeifen doppelt so tief wie oben offene Pfeife.

Nun waren es nur noch wenige Schritte in die Aussegnungshalle inmitten des Friedhofes. Dort steht eine Orgel mit 4 Registern und angehängtem Pedal der Firma Stehle, Bittelbronn von 1986.

Diese Orgel gehört — wie die ganze Aussegnungshalle — der bürgerlichen Gemeinde Neuhausen und dient hauptsächlich der musikalischen Gestaltung bei Trauerfeiern. 

KMD Markus Grohmann und seine OrgelklasseJetzt waren es noch einmal ein paar wenige Schritte in die evangelische Christuskirche zur 2-manualigen Walcker-Orgel aus den 1970-ger Jahren. Diese 15- registrierige Orgel steht an der Kirchenaußenwand. Einzelne Baugruppen der Orgel, z.B. die großen Holzpfeifen, stehen offen an ihrem Platz. Dadurch ist der Zweck der einzelnen Baugruppen und der Bedienungselemente (z.B. Registerzüge, Fächerpedal) besonders leicht zu verstehen.

Der Organist schaut „in die Orgel" und man kann ihm wunderbar bei seinem Wirken über die Schulter sehen. Aber er braucht einen Rückspiegel um in Abstimmung mit dem Leiter des Gottesdienstes seiner Aufgabe gerecht zu werden.

So war für die Mitwanderer vieles zuvor erlebte noch besser zu verstehen.

Mit der Vorführung dieser Orgel klang der Orgelspaziergang, bei dem auch Orgelschüler an den verschiedenen Instrumenten gekonnt mitwirkten, aus.

Zu den angestammten Orgelfreunden der Peifenorgeln sind vermutlich noch einige Neue –besonders auch Kinder- hinzugekommen.

Ludger Schmidt, Neuhausen auf den Fildern, am 22. Mai 2013

Oxforder Orgelfreunde zu Gast

Reisegruppe mit Orgelfreunden aus der Region Oxford auf der Walcker-OrgelAm Freitag nach Ostern war eine Reisegruppe mit Orgelfreunden aus der Region Oxford / United Kingdom zu Gast auf unseren historischen Orgeln. Geleitet wurde die Gruppe vom Präsidenten der „Oxford and District Organsists Association“ , Mr.  John Brennan.
Nach der Landung am benachbarten Stuttgarter Flughafen war Neuhausen  die erste Station der 5-tägigen Orgelfahrt in Süddeutschland und einige TeilnehmerInnen spielten mit Begeisterung  eigens ausgewählte, gut passende Literatur auf dem Spiegel-Orgelpositiv und auf der Walcker-Orgel.  Anschließend reisten die englischen Orgelfreunde weiter nach Ulm und Obermarchtal.

Die Homepage der Orgelfreunde aus Oxford:

Oxford and District Organists Association

Ein Mitglied der Orgelfreunde aus der Region Oxford an der Spiegel OrgelThe Oxford and District Organists' Association (ODOA) provides an informal framework in which all those interested in pipe organs - organists, builders and listeners - can meet to enjoy all aspects of organ playing, music and building.

Most, but not all of our members are players - some just have a keen interest in organs and organ music. Of our playing membership, some are professionals, but more are of moderate competence, always aiming to be just that bit better. Still others are relatively unskilled but pressed into organ playing by churches having no access to a trained organist.

All are equally welcome in this very friendly mutually supportive group of like-minded people.

Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann, Neuhausen auf den Fildern, am 13. Mai 2013

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WÄSCHENBEUREN

Klein und groß vereint

Mit rund 100 eigenen Sängerinnen und Sängern führte der Liederkranz Wäschenbeuren 1843 die "Missa Laeta" auf. In seiner ganzen Fülle, das heißt mit Kinderchor, Jungem Chor, Frauenschola und gemischtem Chor, präsentierte sich die große Liederkranzfamilie in der Kirche St. Johannes.

Autor: LEC | 08.05.2013

Blaeserensemble Missa Laeta in WäschenbeurenMit rund 100 eigenen Sängerinnen und Sängern führte der Liederkranz Wäschenbeuren 1843 die "Missa Laeta" auf. In seiner ganzen Fülle, das heißt mit Kinderchor, Jungem Chor, Frauenschola und gemischtem Chor, präsentierte sich die große Liederkranzfamilie in der Kirche St. Johannes. Diese ganz aktuelle Messe des neuzeitlichen Komponisten Markus Grohmann aus Neuhausen/Fildern, der unter den Zuhörern weilte, vereinigte alle Chöre des Vereins zu einer ganz besonderen musikalischen Einheit. Die Missa Laeta entstand im Spannungsfeld zwischen neuem geistlichen Lied, mehrstimmiger neuer Popularmusik und lateinischer traditioneller Chormusik.

Das geistliche Konzert stand unter der Gesamtleitung von Werner Singer. Musikalisch bestens begleitet von Christoph Maaßen am Klavier sowie einem Bläserensemble des Musikvereins Wäschenbeuren. So erklangen in den verschiedenen Teilen die Texte mit Schola im voraus in lateinischer Sprache und wurden dann in deutscher Sprache wiederholt. Die üblichen Teile wie Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Agnus Dei beinhalten auch die wechselnden Rubriken eines Gottesdienstes wie Eröffnung, Antwortgesang, Halleluja, Gabenbereitung, Friedensgruß, Danksagung und Schlussgesang. Großer Applaus der vielen Konzertbesucher war allen engagierten Mitwirkenden gewiss.

Mit freundlicher Genehmigung:

Südwest Presse Online-Dienste GmbH
vertreten durch den
Geschäftsführer Thomas Brackvogel
Frauenstraße 77
D-89073 Ulm
E-Mail: online-dienste@swp.de
Telefon: +49 (731) 156 0
Registergericht: Amtsgericht Ulm
Registernummer: HRB Nr. 3554
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß
Paragraph 27a Umsatzsteuergesetz: DE 812381134

http://www.swp.de/goeppingen/

Mit freundlicher Genehmigung:

Chorleiter Frauen- und Männerchor
Werner Singer

Link zum Liederkranz Wäschenbeuren

Einladung zum Konzert für Orgel und Klarinette am Sonntag, den 17. März 2013 um 18:00 Uhr in der Pfarrkirche St. Petrus und Paulus in Neuhausen

Das Duo Wolf und Wolf  für  Klarinette und Orgel“Musik zum Knien ließ die Gedanken verstummen”; so überschrieb eine Musikkritikerin ein Konzert der Brüder und Musiker Christian Wolf, Klarinette und Daniel Wolf, Orgel. Die beiden Künstler, die 2011 das 10-jährige Jubiläum ihres Duos feierten, stellen mit Klarinette und Orgel eine außergewöhnliche und seltene Besetzung vor, für die so gut wie keine Original-Kompositionen existieren. Wenn man sich jedoch in der Musikwelt auf die Suche macht, entdeckt man zahlreiche Werke, die sich hervorragend für das Zusammenspiel dieser beiden Instrumente eignen. Kompositionen aus den verschiedensten Musikepochen und -stilen, vom Barock bis hin zur folkloristisch beeinflussten jüdischen Klezmer-Musik entfalten mit Klarinette und Orgel eine neue und besondere Wirkung. Christian und Daniel Wolf haben Sonaten Händels und Loeillets bis hin zu Klezmerstücke für ihre Besetzung bearbeitet und gastieren mit ausgefallenen Programmen bei Konzertreihen wie den Aachener Domkonzerten, den Maulbronner Klosterkonzerten, den Bonner Münsterkonzerten, dem Festival OrgelPLUS Bottrop sowie bei zahlreichen Orgel- und Kirchenkonzerten in ganz Deutschland.


Christian Wolf studierte Klarinette an der Musikhochschule Köln bei Prof. Franz Klein und Armin Ziegler, künstlerische Reife 1996. Jazzseminare u.a. bei Manfred Schoof erweiterten das Spektrum seiner musikalischen Möglichkeiten. Von 1997-2007 Konzerttätigkeit und CD-Einspielungen mit der seltenen Besetzung Klarinette & Gitarre. Seit 2001 spielt er Konzerte mit Klarinette & Orgel.

Daniel Wolf studierte Orgel in Mainz bei Prof. Gerhard Gnann und Gabriel Dessauer, K.-B. Kropf und Prof. Egidius Doll. Meisterkurse bei W. Zerer, H. Vogel, J. Boyer und G. Bovet.
1998 gewann er den 1. Preis beim Bundeswettbewerb Schulpraktisches Klavierspiel, Kategorie „Improvisatorische Liedbegleitung“. 2001 legte er das Kirchen- und Schulmusikexamen ab.
Seit 2001 ist er Lehrbeauftragter am Institut für Kirchenmusik in Mainz. Es folgten viele Konzerte mit Klarinette & Orgel.

Im Konzert in Neuhausen erklingen Werke u.a. von Jean-Baptiste Loeillet, Dietrich Buxtehude, Henry Purcell und Erik Satie sowie Englische Maskentänze aus dem 16. Jahrhundert.  Besonders gespannt sein dürfen wir auf Improvisationen und Musik der jüdischen Klezmer. Zum ersten Mal erklingt in unserer Konzertreihe die Besetzung Orgel und Klarinette.

Christian Wolf
 

KMD Markus Grohmann
Kirchenmusikdirektor

-Staatlich geprüfter Musiklehrer-

Unsere Vorverkaufsstellen:

an der Abendkasse / Tageskasse erwerben.

Gerne können Sie die Eintrittskarten per E-Mail vorbestellen. Schicken Sie daher Ihre Kartenwünsche ganz einfach an die E-Mail Adresse:

tickets@walcker-orgel-neuhausen-filder.de

KMD Markus Grohmann, Neuhausen auf den Fildern, am 05. Februar 2013

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