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Einladung zum Festlichen Silvesterkonzert mit dem Ludwigsburger Trompeten-Ensemble und dem Uli Gutscher-Jazz-Trio am Montag, den 31. Dezember 2012 um 16:00 Uhr in der Pfarrkirche St. Petrus und Paulus in Neuhausen

Ludwigsburger TrompetentrioDas diesjährige Neuhauser Silvesterkonzert bietet wieder, wie bereits zum ersten Mal quasi als Experiment an Silvester 2010, klassische, aber vor allem auch moderne Akzente in Form von jazzigen Varianten klassischer Musik.

Es erklingen Originalkompositionen und Bearbeitungen in dieser Besetzung von J.S. Bach, G.Martini, H.Purcell, D.Ellington, U.Gutscher und weiteren Komponisten. Zunächst wird das Silvesterkonzert mit  4 Trompeten und Orgel ganz barock eröffnet. Im 2. Teil des Konzertes werden die 4 Trompeter unten im Kirchenraum zusammen mit dem Uli-Gutscher Jazz-Trio musizieren und man darf gespannt sein auf die – überwiegend speziell auf dieses Konzert zugeschnittenen -  jazzigen Variationen bekannter klassischer Musik.

Foto-Claus-StoetterAusführende: 8 Musiker sind beim diesjährigen Silvesterkonzert beteiligt. Das „Ludwigsburger TrompetenQuartett“ wird geleitet von Prof. Hubertus von Stackelberg, der, ebenso wie Klaus-Ulrich Dann im „Ludwigsburger BlechbläserQuintett“ mitspielt, das ja be-reits des Öfteren in Neuhausen zu Gast war.
Weitere Mitwirkende mit Trompete sind Martin Schmelcher sowie Claus Stötter, Mitglied der Big-Band des Norddeutschen Rundfunks. Auf sein legendäres Flügelhorn-Spiel darf man sich besonders freuen. An der Walcker-Orgel begleitet Bezirkskantor Martin Kaleschke, Ludwigsburg.

Das Uli Gutscher-Jazz-Trio Stuttgart besteht aus den Musikern Uli Gutscher, Klavier / E-Piano, Arrangements;  Thomas Krisch, Kontrabass und Herbert Wachter, Schlagzeug.

Eintrittskarten erhalten Sie zum Preis von 12,- € - ermäßigt 10,- € - an den Vorverkaufsstellen:

  • Buchhandlung Bücher & Co., Esslinger Straße 1 in Neuhausen
  • Schreibwaren Knoblauch Renzo Pawlicki Schreibwarenfachgeschäft, Dahlienweg 7 in Neuhausen,
  • Volksbank Filder eG, Schlossplatz 13 in Neuhausen
  • Orgelshop im Katholischen Pfarramt, Klosterstraße 10 in Neuhausen, sowie

oder der Abendkasse.

KMD Markus Grohmann, Neuhausen auf den Fildern, am 04. November 2012

Einladung zum Chorkonzert mit dem Knabenchor capella vocalis aus Reutlingen am Sonntag, den 21. Oktober 2012 um 18:00 Uhr in der Pfarrkirche St. Petrus und Paulus in Neuhausen

Der Knabenchor capella vocalis aus ReutlingenDer Knabenchor capella vocalis wurde 1992 von seinem derzeitigen Dirigenten Eckhard Weyand gegründet. Der Chor hat seinen Hauptsitz in Reutlingen. Unterrichtsorte sind Reutlingen und Besigheim (bei Ludwigsburg). capella vocalis ist ein Chor in freier Trägerschaft mit ca. 130 Mitgliedern. Er ist weder konfessionsgebunden noch einer kommunalen Einrichtung angeschlossen. capella vocalis wurde in kurzer Zeit zu einem weit über die Grenzen Baden - Württembergs hinaus bekannten Knabenchor. Durch seine jährlich zirka 40 Konzerte, mehrere Auslandstourneen und Auftritte bei Benefizveranstaltungen wurde der Chor ebenso bekannt wie durch seine Erfolge und Preise bei nationalen und internationalen Festivals und Wettbewerben. Für seine Kirchenmusik - und Volksliedpflege auf höchstem künstlerischem Niveau erntete der Knabenchor capella vocalis bei Publikum und Presse begeisterte Anerkennung. Neben seinem vielseitigen Repertoire mit A-cappella-Werken aller Stilrichtungen und Epochen singt der Chor regelmäßig auch oratorische Werke. Unter anderem gastierte der Chor in Japan und China.

Der Knabenchor capella vocalis aus ReutlingenWeitere Informationen über den Knabenchor capella vocalis erhalten Sie im Internet unter der Adresse:

http://www.capella-vocalis.de

Beim Konzert in Neuhausen kommen A capella-Chorwerke unter anderem von Brahms, Bruckner, Miskinis und Nystedt zur Aufführung – vorgetragen von knapp 50 Mitgliedern des Chores.

Eintrittskarten erhalten Sie zum Preis von 10,- € - ermäßigt 8,- € - an den Vorverkaufsstellen:

KMD Markus Grohmann, Neuhausen auf den Fildern, am 27. September 2012

Neuhausen unterstützt Communität Casteller Ring mit Oboen-Register

Oboenuebergabe-Oktober-2011 v.l.nr. Orgelbauer, Priorin Sr. Dr. Friederike Popp und KMD Markus GrohmannIm September 2011 bereits konnten wir das Orgelprojekt der Commintät Casteller Ring in Schwanberg mit unserem Oboen- Register 8´unterstützen. Seit unserer Orgelrenovierung 2005 war das Register von Fa. Weigle (Baujahr 1960) auf dem Dachboden der Pfarrkirche Neuhausen eingelagert, da es aufgrund der ursprünglichen historischen Disposition von 1854 klanglich nicht mehr in die renovierte Walcker-Orgel passte.

Umso mehr war es uns eine Freude, das an sich sehr schöne und gut erhaltene Register in Form einer Stiftung in gute Hände zu geben, damit es wieder im Gottesdienst zur Ehre Gottes und zur Erbauung der Gottesdienstbesucher erklingen kann.

Den Dankesbrief von Priorin Sr. Dr. Friederike Popp an den Kirchengemeinderat und an KMD Markus Grohmann wollen wir der Öffentlichkeit nicht vorenthalten.

KMD Markus Grohmann, Neuhausen auf den Fildern, am 9. August 2012

 

COMMUNITAET-CASTELLER-RING

COMMUNITÄT CASTELLER RING E.V.

An den Kirchengemeinderat

der Gemeinde St. Petrus und Paulus

An Herrn KMD Markus Grohmann

Neuhausen auf den Fildern

 

Sehr geehrter Herr Kirchenmusikdirektor Grohmann,

sehr geehrter Kirchengemeinderat der Gemeinde St. Petrus und Paulus in Neuhausen auf den Fildern,

nun ist unser großer Wunsch tatsächlich Wirklichkeit geworden und wir können das Oboen-Register abholen! Und noch dazu in Form einer Stiftung!

Sehr herzlich danken wir für Ihr so freundliches Entgegenkommen — das ist wirklich nicht selbstverständlich und wir wissen das sehr zu schätzen. Sie haben damit auch ein ökumenisches Zeichen „auf der Basis" gesetzt. Wir hoffen, dass unser Orgelbauer (er wurde übrigens bei Firma Walcker ausgebildet) nun das Register gut einpassen kann und dass es weiterhin zu Gottes Preis und Ehre erklingen kann — im Verein mit seinen evangelischen Register-Brüdern bzw. Schwestern.

Wenn unsere Orgelrenovierung etwa im Februar oder März 2012 abgeschlossen ist, würden wir uns freuen, Sie alle vielleicht anlässlich eines Betriebsausflugs auf dem Schwanberg begrüßen zu können! Sie haben ja schon den Wunsch geäußert, Ihre Oboe dann auch zu hören — dem wollen wir gern nachkommen!

Für heute übergeben wir Ihnen nun mit herzlichem Dank die Vereinbarung und freuen uns auf unsere neuen Orgelklänge und auf die Begegnung mit Ihnen!

Mit herzlichen Grüßen,

Sr. Dr. Friederike Popp

- Priorin -

Hier der Link zur COMMUNITÄT CASTELLER RING E.V.:

http://www.schwanberg.de/

Einladung zum Konzert für Orgel und Flöte am 1. Juli 2012 um 18 Uhr mit Prof. Peter Planyavsky und Andreas Planyavsky, Wien

PROF. PETER PLANYAVSKY

Prof. Peter Planyavsky aus Wienwurde 1947 in Wien geboren. Schon während der Schulzeit im Gymnasium wurde er Student an der Musikhochschule in Wien. Seine Lehrer waren Anton Heiller (Orgel, Komposition und Improvisation), Hilde Seidlhofer (Klavier) und Hans Gillesberger (Dirigieren). 1966 schloß er sein Studium mit Diplom in Orgel und Kirchenmusik ab. Im folgenden Jahr arbeitete er in einer Orgelbauwerkstatt - hauptsächlich war er mit Intonation und Montage beschäftigt. Ein weiteres Jahr verbrachte er als Organist im Stift Schlägl (Oberösterreich).

1969 wurde Planyavsky Domorganist am Stephansdom in Wien. Von 1983 bis 1990 war er als Dommusikdirektor für das gesamte musikalische Programm verantwortlich. Höhepunkte seiner Tätigkeit waren Aufführungen der h-Moll-Messe von Bach (mit dem Dallas Symphony Chorale) und des Mozart-Requiems anläßlich der Beisetzung von Kaiserin Zita. - Anfang 1991 kehrte Planyavsky wieder in seine frühere Position als Domorganist zurück, um sich - vor allem in Hinblick auf die neue Domorgel - ganz auf diesen Sektor zu konzentrieren. 2005 beendete er auf eigenen Wunsch seine Tätigkeit am Stephansdom, da mit den Verantwortlichen kein Konsens über Personen und Zielsetzungen in der Dommusik gefunden werden konnte.

Als Dirigent hat er sich vor allem der etwas vernachlässigten Literatur für Orgel und Orchester zugewandt (z. B. Guilmant, Peeters, Rheinberger, Jongen, Heiller), wobei er selten oder noch nie in Österreich gespielte Konzerte aufführte (z. B. von Alfredo Casella, Howard Hanson, Leo Sowerby, Ottorino Respighi, Aaron Copland, Jean Langlais).

Seit 1980 ist Peter Planyavsky auch Professor für Orgel, Improvisation und Liturgisches Orgelspiel an der Hochschule für Musik in Wien; 1996-2003 war er auch Leiter der Abteilung für Kirchenmusik. Darüber hinaus widmet er sich immer wieder der kirchenmusikalischen Basisarbeit und schreibt Artikel in Fachzeitschriften.

Konzertreisen und Meisterkurse haben Peter Planyavsky in fast alle Länder Europas geführt sowie nach Japan, Australien, Südafrika, Hongkong, Korea, USA und Kanada. In seinen Meisterkursen behandelt er Heiller, Mendelssohn, Brahms und Barockmusik, vor allem aber Improvisation und Liturgisches Orgelspiel. Außerdem war er Juror  bei  mehr als 40 Wettbewerben (Haarlem, St. Albans, Nürnberg, Chartres, Paris, Odense, Brno etc.).

Peter Planyavsky hat den ersten Preis bei den Internationalen Improvisationswettbewerben in Graz, Österreich (1968) und Nürnberg, Deutschland (1974) gewonnen. 1976 wurden ihm der Förderungspreis der Stadt Wien sowie der Kunstpreis der Firma Sandoz verliehen. 1991 erhielt Planyavsky den Staatlichen Förderungspreis für Chorkomposition und 2005 den Würdigungspreis der Republik Österreich für sein bisheriges Gesamtwerk. Er hat an die 20 Schallplatten bzw. CDs mit Orgelsolowerken aufgenommen - darunter das Gesamtwerk von Johannes Brahms (DEUTSCHE GRAMMOPHON, 1982) sowie das Gesamtwerk von Felix Mendelssohn (MOTETTE, 1991).

Peter Planyavsky komponiert Orgel-, Chor- und Orchestermusik. Die meisten Werke sind bei DOBLINGER, Wien/München, verlegt; Chorsätze und Choralbearbeitungen sind in verschiedenen Sammlungen enthalten. Praktisch alle Werke sind als Aufträge entstanden oder hatten vor Beginn der Komposition bereits ein konkretes Aufführungsdatum. Ein Spezialgebiet von Planyavskys kompositorischer Tätigkeit ist die Parodie. Von den größeren Werken dieser Art ist „Der zufriedengestellte Autobus“, die Parodie éiner Bachkantate, über 40mal aufgeführt worden. 

Andreas PLANYAVSKY

Andreas Planyasvsky, Querfloetegeboren 1977 in Wien, studierte von 1985 - 1991 am Konservatorium der Stadt Wien bei o.Prof. Gottfried Hechtl, seit 1991 an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei o.Prof. Wolfgang Schulz, 1999 1. Diplomprüfung mit einstimmiger Auszeichnung.

Teilnahme an Meisterkursen, u.a. bei Aurèle Nicolet. 1996 Matura am Wiener Musikgymnasium.

1991 Preisträger beim Bundesjugendwettbewerb "Jugend musiziert" sowie beim Kammermusikfestival Austria.1996 1. Preis beim Instrumental- und Gesangswettbewerb "Jugend musiziert". 1998 2. Preis beim Österreichischen Jugendmusikwettbewerb "Gradus Ad Parnassum". 1994 - 1998 Mitglied des Wiener Jeunesse Orchesters, 1995 Mitglied des Gustav Mahler Jugend-Orchesters unter Claudio Abbado. Seit 1994 Substitut des Bühnenorchesters der Österreichischen Bundestheater. Substitut im Orchester der Wiener Staatsoper sowie im Orchester der Wiener Philharmoniker. Seit 1999 1. Flötist des Radio Symphonie Orchesters Wien (RSO- Wien). Solistische und kammermusikalische Auftritte im In- und Ausland, u.a. im RadioKulturhaus, bei Musica juventutis und mit dem Mozarteum Orchester Salzburg.

Im Konzert in Neuhausen musizieren Vater und Sohn zusammen. Prof. Peter Planyavsky spielte bei uns bereits im Juli 2005 im Rahmen der Wiedereinweihung der Walcker-Orgel und ist seitdem vom Klang dieser Orgel begeistert. So kommt nun ein „speziell für Neuhausen zugeschnittenes Programm“ – Zitat Prof. Planyavsky -  für Flöte und Orgel zustande mit teilweise seltenst aufgeführten Werken. Es erklingen Kompositionen von Giuseppe Gherardeschi, Anton Heiller, Felix Mendelssohn, Sigfrid Karg-Elert, Franz Schmidt, Augustinus Kropfreiter, Fanz Lachner, Robert Fuchs und Improvisationen von Peter Planyavsky selbst. Andreas Planyavsky wird auch solistisch unten im Kirchenraum auftreten. Auf ein ganz besonderes Konzert mit europaweit bekannten, hochkarätigen Musikern dürfen wir uns freuen!

KMD Markus Grohmann, Neuhausen auf den Fildern, am 14. Mai 2012

Neuwahlen im Chor St. Peter und Paul

Der neue Kirchenchorvorstand des Chores St. Peter und PaulIn der Jahreshauptversammlung des Chores am 13.01.2012 standen turnusgemäß Neuwahlen an. Da der Vorsitzende, Herr Stefan Kleinhansl, dessen Stellvertreterin, Frau Monika Winkler, die Notenwartin Maria-Theresia Hautzinger und der Beisitzer, Ulrich Bayer, sich für eine neue Wahlperiode nicht mehr zur Wahl stellten, gab es einen Führungswechsel.

Die Wahlen ergaben folgendes Ergebnis: Vorsitzender des Chores ist nun Herr Leonhard Aicher und sein Stellvertreter Herr Bernhard Piecha. Die Kassenverwalterin Frau Karin Beck, die Schriftführerin Frau Monika Bühr und der Beisitzer Herr Stefan Langer wurden im Amt bestätigt. Zur Notenwartin wurde die ehemalige Beisitzerin, Frau Angelika Federschmid, gewählt. Neu in den Vorstand als Beisitzer wählten die Chormitglieder: Frau Monika Bayer und Herrn Wolfgang Brielmaier.

Monika Bühr, Neuhausen auf den Fildern, den 5. Mai 2012

Einladung zum Orgelkonzert für Kinder am 6. Mai um 14:30 Uhr

WEB-Markus-an-Orgel-2011Im Mai veranstalten wir ein Orgelkonzert für Kinder. Unser Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann (im Bild links bei einer Diözesan-Orgelfahrt nach Ochsenfurt) wird den Kindern zunächst einzelne Orgelregister vorstellen um dann die Geschichte von Noah und der Arche ins Spiel zu bringen. Die Kinder sollen verschiedene Worte aus den Textpassagen auswählen und den Orgelregistern zuordnen. Zum Beispiel das Elefantenpaar – Trompete 8´ oder die Vögel – hohe, helle Register. Zum Abschluss wird seine Tochter Katharina die Geschichte vorlesen und Herr Grohmann wird sie musikalisch in freien Orgelimprovisationen mit den von den Kindern ausgewählten Registern musikalisch ausdeuten.

Ort: Pfarrkirche St. Petrus und Paulus in Neuhausen auf den Fildern
Klosterstraße 6

Beginn: 14:30 Uhr

Der Eintritt ist frei!

Dr. Helmut Thomas Eisele,  Neuhausen auf den Fildern, den 3. Mai 2012

Rieger verführt Bräunlingen zum Singen

Markus Grohmann ist Kirchenmusikdirektor in unserer Gemeinde St. Petrus und Paulus in Neuhausen und der Komponist der Missa Laeta, die in Bräunlingen aufgeführt wurde.

Ein Bericht aus dem SÜDKURIER vom 10.04.2012

Von Petra Molitor

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Ein freudiges und frohes Osterfest für alle Sinne durften am Ostersonntag die Gläubigen in der Stadtkirche miterleben. Im Hochamt wurde in die Gestaltung Gesang und Musik integriert, dank einer monatelangen Zeit der Proben. Kantor Frank Rieger hatte nicht nur seine Kantorei dazu motiviert, sondern mitsamt rund 20 Gastsängerinnen und -sängern einen Chor mit 85 Mitgliedern in den Altarraum gebracht.

Kantor Frank Rieger fuehrt Missa Laeta in Braeunlingen aufDie Kinderkantorei mit 40 Kindern stellte in derselben Messe mehr als nur eine gesangliche Ergänzung dar. Die moderne Messe „Missa Laeta“ (Frohe Messe) von Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann schien besonders dazu geeignet, die verschiedenen Chorgruppierungen zusammenzuführen.

Das in der Bräunlinger Kirche von früheren Konzerten her bestens bekannte Bläserensemble „neoBrass“ mit seiner internationalen Besetzung begleitete mit Klavier, Blasinstrumenten, Pauken und Orgel. Verschiedene Epochen und die unterschiedlichsten Stile konnten die Kirchenbesucher erkennen, denn es wurde in Deutsch und Latein gesungen, so dass sich bei traditioneller Musik, verbunden mit moderner Chormusik, eine besondere Leichtigkeit mit einem ökumenischen Charakter heraushören ließ.

„neoBrass“ begleitete ohne Chor sehr niveauvoll Teile der Messe. Den Gläubigen wurde trotzdem Gelegenheit gegeben, gewohnte Kirchenlieder gemeinsam zu singen.

Pfarrer Walter Eckert ermunterte in seiner kurzen und mit lebensnahen Beispielen bestückten Predigt jene zur Hoffnung, denen das Schicksal arg zugesetzt hat. Diese Messe der Freude zur Auferstehung Christi könne dazu beitragen. Zur Messe gehörte die Segnung der Osterspeisen.

Vom nahen Gemeindesaal traf dann die Schar jener Kinder vor dem Altar

ein, die mit ihren Eltern parallel den kindgerechten Gottesdienst gefeiert hatten.

„Surrexit a mortuis“ schallte es dann von der Empore. Die Kantorei interpretierte diesen Chor von Charles-Marie Widor, den man als den

Begründer der französischen Orgelschule kennt. Rein zufällig erfuhr man von einem aus London zu Besuch weilenden Bräunlinger, dass am Karsamstag dieses Stück vom Chor der Westminsterkathedrale in St. Pauls Church gesungen worden war.

 

Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung der Südkurier GmbH

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Dr. Helmut Thomas Eisele, Neuhausen auf den Fildern, am 31. Juli 2012

Internationaler Besuch auf der E.F. Walcker-Orgel Neuhausen

v.l.n.r. Grohmann, Prof. Lutz, Prof. Laukvik, Prof. LohmannAm 11. Juli war ein großes internationales Fachpublikum im Rahmen der „Stuttgarter Orgelakademie 2012“ zu Gast auf der E.F.Walcker-Orgel in St. Peter und Paul Neuhausen.

75 Organistinnen und Organisten  aus Deutschland, Russland, Kasachstan, Slowakei, Kroatien, Frankreich, Italien, Spanien, Schweden, Österreich, Tschechien, USA und  Mexiko waren zur 4-tägigen „Stuttgarter Orgelakademie“ angereist, denn die Stuttgarter Musikhochschule verfügt über eine weltweit einmalige Orgelsammlung, die es ermöglicht, unmittelbar vergleichend auf nahezu authentischen Instrumenten Orgelstile, Orgelkultur und Orgeltechnik zu studieren.

Im Zusammenhang mit den wertvollen historischen Instrumenten der näheren Umgebung zeigt sich so eine einzigartige OrgelKulturLandschaft. Die „Stuttgarter Orgelakademie“, federführend organisiert von Gisela Lohmann,  will diese reichhaltige Orgellandschaft im Zusammenhang mit der süddeutschen Lebenskultur  international zugänglich machen. Von 8.-13. Juli fanden verschiedene Meisterkurse und Konzerte sowie eine ganztägige Exkursion statt.

Geleitet wurde die Exkursion, die über Neresheim und Ulm nach Neuhausen führte, von den Orgeldozenten der Stuttgarter Musikhochschule  Prof. Volker Lutz, Prof. Ludger Lohmann, Prof. Jürgen Essl und Prof. Jon Laukvik. Eine besondere Ehre stellte die Teilnahme des weltbekannten  83-jährigen Professors Ferdinando Luigi Tagliavini aus Bologna dar! Tagliavini gehörte zusammen mit Gustav Leonhardt, Anton Heiller und Marie-Claire Alain zu den ersten Organisten, die sich eingehend mit der historischen  Aufführungspraxis beschäftigten, und verfügte schon damals über ein umfangreiches Wissen zur italienischen Musik und weit darüber hinaus. Noch heute ist er als Kapazität für die alte italienische Tastenmusik unerreicht und als Kursdozent weltweit gefragt, wobei ihm die fast unglaubliche Beherrschung von etwa einem Dutzend Sprachen hilft. Tagliavini wird von den nachfolgenden Organisten-Generationen als  „Orgelgott“ verehrt.

Auf der vollbesetzten Orgelempore erläuterte Gastgeber KMD Markus Grohmann die Geschichte der E.F.Walcker-Orgel und die aufwändige, aber spannende  10-jährige Phase der Restaurierung, bevor er im einzelnen die Register klanglich vorstellte. Abschließend spielte ein Teilnehmer der Orgelklasse Lohmann eindrucksvoll die farbenprächtige Orgelsonate A-Dur von August Ritter, die der Walcker-Orgel in Neuhausen klanglich „wie auf den Leib geschneidert“ ist.  Die Teilnehmer zeigten sich begeistert vom Klang – und Raumerlebnis in Neuhausen.

KMD Markus Grohmann, Neuhausen auf den Fildern, am 28. Juli 2012

Planyavsky und Planyavsky mit brilliantem Konzert

Prof. Peter (links) und Andreas PlanyavskyIm letzten Konzert vor der Sommerpause musizierten am 1. Juli in unserer Pfarrkirche  Prof. Domorganist a.D. Peter Planyavsky (Orgel) zusammen mit seinem Sohn Andreas, der Soloflötist beim Radiosinfonieorchester Wien ist. In seiner Begrüßung wies KMD Grohmann darauf hin, dass Prof. Planyavsky im Rahmen der Wiedereinweihung der Walcker-Orgel fast auf den Tag genau vor 7 Jahren im Jahr 2005 ein unvergessliches Orgelkonzert gab. Danach überreichte Grohmann dem Professor 2 Themen für eine freie Orgelimprovisation, welche das Konzert eröffnen sollte.

Planyavsky selbst erläuterte am Mikrofon das Programm mit den teilweise sehr selten zu hörenden Werken für Flöte und Orgel und bat in seiner bekannten humorigen Art die Zuhörerschaft, die Zeit, die er brauche um auf die Orgelempore hochzugehen, zu nutzen um beispielsweise das Handy auszuschalten.

Nach der groß angelegten Orgelimprovisation, die eindrucksvoll die beiden vorgegebenen Themen „Ein Haus voll Glorie schauet“ und den Choral „Tu es petrus“ verband, folgte eine Partita seines früheren Lehrers und Vorgängers am Stefansdom zu Wien, Anton Heiller.

Nach dem Orgelpart der Partita „Den klare sol går ned“ trat unten im Kirchenraum Andreas Planyavsky mit der Querflöte in Erscheinung und beeindruckte auf Anhieb das Publikum mit seiner vielseitigen und wie zu erwarten virtuosen Tonsprache.

Besonders ein fast nicht zu enden wollendes Diminuendo auf dem Schlusston des Werkes ließ Alle den Atem anhalten.

Nach einem geradezu heiteren Orgelwerk des Italieners Giuseppe Gheradeschi folgte die  grandiose Solosonate „Appasionata op.7 „ für Querflöte von Sigfrid Karg-Elert in denen Andreas Planyavsky sein breites Können eindrucksvoll demonstrierte. Dieses Solowerk ließ keinerlei harmonische Begleitung durch ein Continuo vermissen. Es bauten sich faszinierende Klanggebilde im 5 Sekunden-Nachhall der Pfarrkirche auf und vermengten sich zu abenteuerlichen harmonischen Konstellationen. Hier konnte man sich durchaus vorstellen, wie  im Mittelalter vielleicht der Impuls zur Mehrstimmigkeit in den großen französischen Kathedralen beim Singen gregorianischer Choräle gegeben wurde.

Nach 2 Choralvorspielen für Orgel von Franz Schmidt folgten 4 Stücke des Komponisten und  einstigen Organisten des Chorherrenstiftes St. Florian, Augustinus F. Kropfreiter. Vater und Sohn musizierten übereinstimmend und absolut einfühlsam, ebenso wie sich die Töne der Querflöte mit dem Klang der Walcker-Orgel harmonisch verbanden.

In der „Elegie“ für Flöte und Orgel von Franz Lachner, komponiert 1879, weckte so mancher  Part Assoziationen an Filmmusik eines alten deutsch-österreichischen Spielfims mit Happy End am Sonntag Nachmittag - diese etwas saloppe Beschreibung sei erlaubt. Gemeint ist dies durchaus positiv: die fröhliche und unbeschwerte  Ausstrahlung dieser spätromantischen Komposition war ein wohltuender musikalischer Ohrenschmaus .

Im Werk „Variationen und Fuge „ von Robert Fuchs (1847-1927)  spielte Peter Planyavsky als Schlusspunkt des Konzertes ein großes typisch spätromantisches Orgelwerk und schöpfte die Klangpaletten der Walcker-Orgel optimal aus. Man bekam stellenweise den Eindruck, die Orgel besäße einen Schweller, so geschickt registrierte Planyavsky das groß angelegte und in der Schlussfuge fulminant endende Orgelwerk ein.

Am Ende des Konzertes wurde dem Wiener Duo Planyavsky lang anhaltender  Applaus zuteil.

Link zu Prof. Peter Planyavsky’s Homepage:

http://www.peterplanyavsky.at/

KMD Markus Grohmann, Neuhausen auf den Fildern, am 20. Juli 2012

Wolfgang Drexler, Einladung zur Plenarsitzung von Wolfgang Drexler, MdL und
Stellvertretender Präsident
des Landtags von Baden-Württemberg

Am 19. Juli 2012 war der Orgelförderkreis Neuhausen auf den Fildern von Wolfgang Drexler, MdL und Stellvertretender Präsident des Landtags von Baden-Württemberg, zur Teilnahme an einer Plenarsitzung  im Landtag eingeladen.

Wolfgang Drexler bei der OrgelweiheHerr Drexler interessiert sich für unsere Arbeit. Das Foto links zeigt ihn anlässlich der Orgelweihe im Jahr 2005.

Gerne haben wir zugesagt um einmal einen hautnahen Einblick in das politische Geschehen in unserem Land zu gewinnen. Unsere Gruppe bestand aus fast 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Neuhausen, Grötzingen und Stuttgart. Die Neuhäuser Gruppe machte sich bereits um 8 Uhr mit dem “120-er” zur Haltestelle der U-Bahn am Kreuzbrunnen auf von wo aus es dann mit der U7 zum Charlottenplatz nach Stuttgart ging. Nach einem kleinen Fußmarsch hatten wir unser Ziel, den Stuttgarter Landtag, rasch erreicht.

Im Landtagsgebäude angekommen erhielt die Gruppe zunächst eine kurze Einführung in die Organisation und die Arbeitsweise des Parlamentes.

Besuch Stuttgarter 2. v.r. Wolfgang Drexler vor dem PferdleIm Anschluss hatte die Gruppe die Möglichkeit, der Plenarsitzung für eine Stunde zu folgen. Die Sitzung wurde mit großer Aufmerksamkeit verfolgt.

Nicht weniger interessant war das anschließende Gespräch mit Herrn Drexler, der wie immer seine Zuhörer mit seiner herzerfrischenden Art gewinnen konnte. Seine Frage, ob unsere Orgeln mittlerweile restauriert sind konnten wir mit “Ja” beantworten.

Nach einem kleinen Mittagstisch mit schwäbischen Maultaschen im Restaurant des Abgeordnetenhauses war unser Besuch beendet.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Herrn Drexler für die Einladung zum Besuch in den Landtag. Wir freuen uns immer wieder, wenn wir ihn als Besucher unserer Konzertreihe in Neuhausen begrüßen können!

Links zum Landtag Baden-Württemberg und zu Herrn Wolfgang Drexler, MdL:

http://www.landtag-bw.de/cms/home.html

http://www.wolfgang-drexler-waehlen.de/

KMD Markus Grohmann und Dr. Helmut Thomas Eisele, Neuhausen auf den Fildern, am 20. Juli 2012

Einladung zum CDU Neujahrsempfang 2012

Einladung zum CDU-Neuhjahrsempfang 2012Das Sektteam beim CDU Neujahrsempfang  2012Bereits im Februar sind wir der Einladung des CDU Ortsverbandes Neuhausen gefolgt, um den Sektempfang am Ende der Veranstaltung zu übernehmen. So konnten wir die geladenen Gäste mit unserem Orgelsekt verwöhnen.

Wir bedanken uns beim Ortsverbandsvorsitzenden Dr. Rainer Roos und beim Fraktionsvorsitzenden Andreas Bewer für die Einladung des Orgelförderkreises.

Dr. Helmut Thomas Eisele, Neuhausen auf den Fildern, den 25. März 2012

Bericht von der Jahresversammlung 2012

Jahresversammlung 2012Die Jahresversammlung des Orgelförderkreises fand am Mittwoch, 14. März 2012, 20 Uhr im großen Saal des Gemeindehauses statt. Hierzu waren alle Mitglieder und Interessierte herzlich eingeladen. Rund 20 Teilnehmer waren unserer Einladung gefolgt und konnten sich einen tiefen Einblick in die vielfältige Arbeit des Orgelförderkreises Neuhausen verschaffen.

Auf der Tagesordnung standen folgende Punkte:

Pfarrer Alfred Kirsch begrüßte die Anwesenden und führte in das Thema des Abends ein.

Der Vorsitzende berichtete in seinen Ausführungen über die Entwicklung der Mitgliederzahlen seit 2006. Dem Orgelförderkreis gehören aktuell 127 erwachsene und 12 jugendliche Mitglieder an. Die Zahl der Erwachsenen ging seit 2011 altersbedingt oder durch Tod um 3 Personen zurück. Die Altersverteilung der Mitglieder erstreckt sich von 2 bis 91 Jahren. Wir legen einen großen Wert darauf, das Interesse einer breiten Öffentlichkeit zu finden und daher ist eine große Zahl von Mitgliedern für uns sehr wichtig.

Mitgliederentwicklung 2012       Altersverteilung-der-Mitgli

So haben wir auch einen Orgelförderkreis Newsletter entwickelt, der den Programmübersicht der Konzertreihe beigefügt ist. Der Newsletter wird in regelmäßigen Abständen per e-mail an die Mitglieder und Interessenten verschickt.

Sollten Sie Interesse an unserem Orgelförderkreis Newsletter haben, so schicken Sie uns einfach eine kurze e-mail an folgende Adresse:

info@walcker-orgel-neuhausen-filder.de

Besucherentwicklung-2012Im Bericht zur Konzertreihe 2011 konnte er berichten, dass der Abwärtstrend der Besucherzahl gestoppt werden konnte.

Seit 2006 hatten wir in Summe 10.400 Konzertbesucher.

Mit der Konzertreihe liegen wir kostentechnisch in einem ganz leichten Plus.

Wir hoffen, dass sie sich auch in der Zukunft selbst tragen wird und wir nicht auf Zuschüsse der Gemeinde angewiesen sein werden.

Wir haben eine hohe Akzeptanz bei unseren Künstlern und den Besuchern in gleicher Weise.

Unser erklärtes Ziel ist es, die hohe Qualität unverändert beizubehalten.

In seinem Bericht zur Orgelrestauration der Holzhey-Orgel in Obermarchtal konnten sich unsere Mitglieder über den aktuellen Stand und die weiteren Meilensteine ein Bild machen. Über dieses Projekt werden wir an anderer Stelle ausführlichere Informationen zur Verfügung stellen.

Falls Sie sich informieren wollen bitte diesen Link benutzen:

Holzhey-Orgel Obermarchtal

Den Rückblick über die verschiedenen Aktivitäten des Jahre 2011 lieferte Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann.

Unser Kirchenpfleger bestätigte in seinem Bericht das leichte finanztechnische Plus des Orgelförderkreises und konnte die Finanzseite eindrücklich schildern.

Unser Kirchenmusiker, KMD Markus Grohmann, ging in seinem Bereich sehr detailliert auf folgende Themenbereiche ein:

Zum Punkt Verschiedenes wurden folgende Punkte adressiert:

Dr. Helmut Eisele, Neuhausen auf den Fildern, den 16. März 2012

Ein großartiges Orgelkonzert mit Michal Markuszewski am Sonntag, den 18. März 2012

Der Konzertorganist Michal Markuszewski  aus WarschauMichal Markuszewski (Warschau) 1980 geboren in Warschau, begann seine musikalische Ausbildung mit 5 Jahren und beendete diese mit Auszeichnung an der K.Szymanowski-Schule in der Klavierklasse von Prof. Maria Niemira und in der Orgelklasse bei Prof. Marietta Kruzel-Sosnowska. 2004 beendete er sein Studium an der Warschauer "Frederic Chopin" Musikakademie bei Prof. Joachim Grubich (Orgelklasse) mit Auszeichnung und auch bei Prof. Kazimierz Gierżod (Klavierklasse). 2007 beendete er sein Studium an der Universität der Künste Berlin (Klasse Prof. Wolfgang Seifen) und 2008 an der Hochschule für Musik in Würzburg (Orgelklasse Prof. Christoph Bossert).

Zu seinen bisher größten Erfolgen zählen: 2. Preis beim Wettbewerb der polnischen Orgelmusik des 20. Jahrhunderts (Liegnitz 1998) und 1. Preis beim internationalen Wettbewerb der Orgelmusik in Rumia (2000). Außerdem bekam er die Auszeichnung für die beste Interpretation der Musik von Johann Sebastian Bach, verbunden mit einer Auszeichnung des Präsidenten der Stadt Danzig und den 3. Preis beim internationalen Wettbewerb in Zürich (Bühlkirche 2007).

Er trat bei internationalen Festivals auf: in Polen, Litauen, Tschechien (bei den Tagen der Orgelmusik - Vysehrad 2002), Holland, England, in der Schweiz außerdem in Deutschland. Seine Kenntnisse vervollständigte er bei folgenden Meistern: Guy Bovet, Aleksander Fiseyski, Julian Gembalski, Lorenzo Ghielmi, Jean Guillou, Bernhard Haas, Rudolf Innig, Olivier Latry, Heribert Metzger, Peter Planyawski, Martin Sander, Christopher Stembridge, Harald Vogel. Er arbeitete bereits mit vielen ausgezeichneten Solisten sowie dem Polnischen Kammerchor "Schola Cantorum" Danzig, "Camerata Varsovia" zusammen, außerdem mit dem Orchester Jeunesses Musicales, mit welchem er eine Kantate "St.Caecilia" von Franciszek Lessel auf CD aufgenommen hat. Der Künstler spielt ebenso neuzeitliche polnische Orgelmusik.

Auch die Orgelimprovisation gehört zu seinem Interessengebiet. Im Juli 2002 nahm er am Internationalen Improvisationswettbewerb in Nürnberg teil, ebenso an Improvisationskursen mit Prof. Tomasz Adam Nowak (Münster), Theo Brandmüller (Saarbrücken), Prof. Wolfgang Seifen (Berlin) und Julian Gembalski (Kattowitz).

Der Künstler befasst sich auch mit Problemen der Erhaltung historischer Orgeln. Er ist Mitglied des ’Vereins zur Erhaltung und Erforschung schlesischer Orgeln’. Er hat bisher mehr als 300 historische Orgeln in Polen dokumentiert. Er hat CD-Aufnahmen gemacht, sowie auch Aufnahmen für den polnischen Rundfunk und TV. Seit 2004 ist er als Organist an der Evangelisch-reformierten Kirche in Warschau tätig. Er war Initiator und verantwortlicher Leiter für die Renovierung der historischen Orgel der Firma Schlag & Söhne (1900). Er war Stipendiat des Ministeriums für Kultur in Polen für das Jahr 2007 .

Das Konzert in Neuhausen eröffnete Markuszewski auf dem Spiegel-Orgelpositiv, das just im März 2012 seinen 250. Geburtstag feiert. Es erklangen Werke aus dem Danziger Tabulaturbuch von 1591 sowie aus der Warschauer Tabulatur aus dem 17. Jahrhundert.

Auf der E.F.Walcker-Orgel interpretierte er anschließend barocke Werke von Bach und Homilius. Danach folgt ein großer Abschnitt romantischer Orgelmusik von Mendelssohn (c-moll-Sonate) über Brahms, Freyer bis hin zu Max Reger, mit dessen großer Introduktion und Passacaglia d-moll das Konzert seinen glanzvollen Abschluss fand.

Weitere Informationen über Michal Markuszewski finden Sie unter diesem Link:

http://www.michalmarkuszewski.pl/

Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann, Neuhausen auf den Fildern, den 25. März 2012

250 Jahre Orgelpositiv von Hieronymus Spiegel

Unser Orgelpositiv von  Hieronymus Spiegel aus dem Jahre 1762In der Pfarrkirche befindet sich neben der großen E.F.Walcker-Orgel eine zweite, denkmalgeschützte und wertvolle Orgel, die ursprünglich aus der Liebfrauenkapelle Neuhausen stammt: Das Orgelpositiv des Rottenburger Orgelmachers Hieronymus Spiegel, der das  Instrument im März 1762, also genau vor 250 Jahren,  zum Preis von 330 Gulden lieferte.

Hieronymus Spiegel (1699-1779) entstammte einer Prager Orgelbauerfamilie und ließ sich nach seiner Zeit auf Wanderschaft in Rottenburg nieder. Seine großen Instrumente baute er im Kloster Beuron 1741 und in der St. Annenkirche Haigerloch 1756. Die Orgel in Beuron ist nicht mehr erhalten. Allerdings wurde dort beim Bau der neuen Orgel 1984 das ganze Spiegel-Orgelgehäuse rekonstruiert, um der Barockkirche wieder zu ihrem ursprünglichen Aussehen zu verhelfen. Die Haigerlocher Orgel dagegen ist, 1848 in der Disposition etwas verändert, nahezu original erhalten. Bemerkenswert ist, dass dort  die originalen großen Zinn-Prospektpfeifen beide Weltkriege überstanden haben.

Unsere Neuhauser Spiegel-Orgel verfügt über ein Manual  mit kurzer Oktav, das heißt: In der untersten Oktav fehlen die Töne Cis, Dis, Fis und Gis. Die Tasten für die Töne Cis und Dis fehlen ganz. Die Tasten, die man sonst als Fis und Gis greift,  bedienen die Töne D und E. Dies erfordert beim Spielen eine  gewöhnungsbedürftige Umstellung in der linken Hand. Der gesamte Tonumfang der Orgel beträgt 4 Oktaven, die kurze Oktav eingerechnet.

Die Disposition:

Copel Major  8´

Copel Minor  4´

Prinzipal  2´

Quinta  1 1/2’

Octava   1´

Sedecima   ½´

Ein so genannter Orgelzettel im Inneren der Windlade mit der Originalhandschrift des Erbauers Hieronymus Spiegel stellt eine besondere Rarität des Orgelpositivs von Neuhausen dar. Darauf notierte Spiegel:

Hieronymus Spiegel Orgelmacher in Rottenburg hat die Orgel gemacht

Anno 1762 am 20. März
A. M. D. Gl.

Die Kürzel am Schluss seines Satzes bedeuten „Ad majorem Dei gloriam“ -  „Zur größeren Ehre Gottes“.

Die Tonventile der Schleifladenorgel werden durch direkt unter den Tasten sitzende Stecher geöffnet. Die Windversorgung geschieht über zwei originale Keilbälge im Unterbau, die über 2 Lederriemen wechselweise aufgezogen werden.

Bei einer Renovierung durch Fa. Weigle 1977 wurde ein externer Windmotor angebracht, der allerdings nicht in die alte Balganlage eingreift. Somit ist das Orgelpositiv mit elektrischem Strom oder auch weiterhin mit Muskelkraft zu betreiben.

Leider wurden 1977  die originalen Pfeifen durch Kopien ersetzt und die Orgel erhielt einen völlig neuen Anstrich, der mit dem Original wenig zu tun hatte.

Die Stimmtonhöhe wurde auf  A = 440 Hz angesetzt. Zum Glück wurden aber die originalen Pfeifen eingelagert und blieben somit, wenn auch teilweise stark beschädigt, im Archiv der Pfarrgemeinde erhalten.

Die Restaurierung 2004 bis 2005

Im Zuge der Restaurierung der Walcker-Orgel stellte sich auch die Frage nach dem Zustand  der Spiegel-Orgel in unserer Pfarrkirche. Von Seiten des  Landesdenkmalamtes  wurde der Kirchengemeinde dringend empfohlen, die noch vorhandenen Originalpfeifen restaurieren und wieder einbauen zu lassen. Nach Beratungen zwischen Orgelkommission, Denkmalamt und Kirchengemeinde wurde beschlossen, die kleine Orgel parallel zur Walcker-Orgel  renovieren zu lassen. So wurden das Instrument und die eingelagerten Original-Pfeifen  im Januar 2004 in die Werkstätte nach Bautzen transportiert, wo die Pfeifen in einem handwerklich aufwendigen Verfahren ausgebeult und wieder zum Klingen gebracht wurden. Auch konnte nun die alte Stimmtonhöhe von A = 415 Hz bei 19°C, also der barocke Kammerton, ermittelt werden.

Nach Freilegung einer Farbachse war es möglich, die ursprüngliche Gehäusefassung zu ermitteln, die nun in übermalter Fassung zu sehen ist.

Erst im Zuge dieser Restaurierung wurde festgestellt, dass die Orgel wohl im 19. Jahrhundert schon einmal leicht verändert wurde. Bei Freilegung der Farbachse kam eine holzfarbene Masurierung zu Tage wie sie typisch war für diese Zeit.

Damit  das klanglich reizvolle Orgelpositiv  weiterhin einer breiteren Nutzung zur Verfügung steht, soll es bis auf weiteres in der Pfarrkirche verbleiben.

Für Organisten stellt das kleine Instrument eine besondere Herausforderung dar, spielt man es doch im Stehen – was ungewöhnlich ist. Und das Publikum kommt in den Genuss, dem Interpreten auf die Finger zu schauen – was in Orgelkonzerten sonst eher selten vorkommt.

KMD Markus Grohmann  März 2012

Konzertprogramm vom 18. März 2012


Am Spiegel-Orgelpositiv war zu hören
 

Tabulaturbuch Danzig von 1591 

Phantasia VII toni

Vater unser im Himmelreich

 

Tabulatur Warschau XVII Jh.

Canzona

 

Auf der E. Fr. Walcker-Orgel war zu hören
 

Johann Sebastian Bach 1685 - 1750Michał Markuszewski (*1980)

Preludium pro Organo Pleno (Improvisation im Barockstil)

 

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Gottfried August HomiliusFuge G-dur BWV 577

 

August Gottfried Homilius (1714-1785)

“Hilf Herr Jesu, laß gelingen”

“Schmücke dich, o liebe Seele”

Felix Mendessohn Bartholdy 1809 - 1847

Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847)

II Sonate c-moll op. 65

Grave – Allegro - Fuga

 

Johannes Brahms um ca. 1889Johannes Brahms (1833-1897)

“Schmücke dich, o liebe Seele”

“O Gott, du frommer Gott”

 

August Freyer (1801-1883)

Max Reger 1873 - 1916Konzert-Variationen über ein russisches Lied von A.Lvov op. 2

Max Reger (1873-1916)

Introduktion und Passacaglia d-moll op. posth.

 

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Einladung zur Jahresversammlung 2012

Gregorianscher ChoralDie Jahresversammlung des Orgelförderkreises findet am Mittwoch, 14. März 2012, 20 Uhr im großen Saal des Gemeindehauses statt. Hierzu sind alle Mitglieder und Interessierte herzlich eingeladen!

Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann, Neuhausen auf den Fildern, den 26. Januar 2012

Spende zum 70. Geburtstag

Unser Gemeindemitglied Frau Magdalena Dutschek feierte kürzlich ihren 70. Geburtstag.

Geburtstag BlumenstraussAus diesem Anlass bat Sie Ihre Gäste, anstelle von Geschenken, um Spenden  zugunsten der Kirchenmusik / Kantorei  St. Peter und Paul Neuhausen.  Unter anderem fand für die Festgesellschaft eine Kirchen- und Orgelführung statt, die sich keiner der Gäste entgehen ließ und die sehr guten Anklang fand.  So konnte Frau Dutschek kürzlich an Kirchenpfleger H. Eggert und Kirchenmusikdirektor H. Grohmann den erfeulichen Spendenbetrag von 950.-€  übergeben. Dienen soll diese Spende vor allem der Förderung der Kinder- und Jugendchorarbeit  und der festlichen Gestaltung der Liturgie.  Aber auch ein paar veraltete Orffinstrumente des Kindersingkreises  sollen neu angeschafft werden. Frau Dutschek und Ihren Gästen gilt ein herzliches Dankeschön und Vergelt´s Gott!

KMD Markus Grohmann, Neuhausen auf den Fildern, am 16. Februar 2012

Vorschau zum Orgelkonzert am 18. März

Der  polnische Organist Michal Markuszewski aus WarschauAm Sonntag, den 18. März um 18.00 Uhr, wird unsere Konzertreihe durch den polnischen Organisten Michal Markuszewski aus Warschau eröffnet. Es werden Werke von Bach, Danziger Tabulatur, Homilius, Brahms und Mendelssohn zu hören sein.

Der Interpret wird auf der Walcker-Orgel und auf dem Spiegel-Orgelpositiv spielen, das im März 250 Jahre alt werden wird!

Kirchenmusikdirektor Markus Grohmann, Neuhausen auf den Fildern, den 26. Januar 2012

Unsere Konzertreihe 2012 auf einen Blick

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Ludger Schmidt,  Neuhausen auf den Fildern, Januar 2012

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